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AUF DEM WEG ZUM JAVALAMBRE
 

Der Javalambre, 2020 m über dem Meer

Über Manzanera zum Javalambre

Wintersport am Javalambre

Übernachtung in der Natur





Der Javalambre, 2020 m über dem Meer

Fünfmal waren wir in den Bergen des Javalambre. Der 2020 Meter über dem Meer gelegene Gipfel des Javalambre befindet sich in der Region Aragón, im südlichen Teil der Provinz Teruel, etwa 30 km von Teruel entfernt. Man kann mit dem Auto fast bis zum Gipfel fahren. Die Gegend um den Javalambre ist schwach besiedelt und es verirren sich scheinbar auch nur wenige Besucher dorthin. Bei unseren Fahrten hinauf zum Javalambre begegneten uns nur selten andere Leute.




 

Der Gipfel des Javalambre

Tier- und Pflanzenwelt

In den Wäldern des Javalambre sollen noch viele Wildtiere, wie Füchse, Hirsche, Wildschweine, Hasen, Kaninchen und verschieden Reptilienarten leben. Wir haben mehrere Raubvögel kreisen sehen. Die Vegetation ist üppig. In den unteren Lagen wachsen Ulmen, Kiefern, Eichen, Hainbuchen und Tujabäume. Weiter oben am Berg kommen Wachholder und Juniperusgewächse dazu. Die Kiefern sind an der Wetterseite mit Flechten bewachsen. Nahe am Gipfel hört der Baumbestand auf und man sieht in der Landschaft verteilt bodennah wachsende Juniperusgewächse.




 

Alter Tujabaum

 
Tujabäume am Beginn der Strecke Alter Baumbestand in höheren Lagen Wachholder und Juniperusgewächse
Am Boden kriechender Juniperus nahe beim Gipfel Flechten an den Kiefern Bewachsener Kiefernstamm



Das Klima

Das Klima ist am Javalambre großen Schwankungen unterworfen. Wir haben sehr hohe Temperaturen erlebt, aber auch Schnee im April.




 

Frühnebel in den Bergen des Javalambre

 

Wolkenschwaden ziehen über den Javalambre hinweg. Man kann einzelne Schneefelder bis zum Frühling finden.




 

Regenwolken über dem Javalambre

Anfahrt

Wir kennen zwei relativ gut zu befahrene Strecken. Wer von Valencia über die N234 (wird gerade zur Autovía ausgebaut) kommt, kann bei Puebla de Valverde abfahren und über die asphaltierte TEV 6006, bis fast hinauf zum Gipfel, fahren, oder -was viel schöner ist- über die A 1514 nach Manzanera und dann 3 km hinter dem Ort nach rechts auf eine Schotterpiste abbiegen. Von dort sind es noch 23 km. Auf der Strecke fährt man an zwei kleinen Dörfern, Los Olmos und Las Alhambras, vorbei. Las Alhambras hat gerade noch vier Einwohner, wogegen Los Olmos ein paar mehr hat, nämlich 45. Viele Häuser sind zu Ruinen verkommen oder sind von Auswärtigen als exotischer Sommerwohnsitz bzw. als Wochenendzuflucht aufgekauft worden. Es gibt dort keine Bars (Kneipen) oder Restaurants, keinen Laden, keine Post, einfach nichts.




 

Manzanera, 3 km hinter dem Ort geht es nach rechts auf die zum Javalambre führende Schotterpiste

 
Hinweistafel ca. 3 km hinter Manzanera, von hier 23 km bis zum Gipfel Zwei kleine Dörfer liegen an der Strecke, Las Alhambras und Los Olmos 23 km Schotterpiste bis zum Javalambre



Das Dorf Las Alhambras

Las Alhambras, 4 Einwohner, keine Bar (Kneipe), kein Geschäft, keine Post Wunderschöne Bergkulisse im Hintergrund ("Las Agujas", die Nadeln) Einige Kleintiere, etwas Gartenbau



Das Dorf Los Olmos

Los Olmos, 45 Einwohner, mit einem Kirchturm, der 40 cm aus dem Lot steht, viele Katzen, einige Hunde



Wintersport am Javalambre

Die Gegend um den Gipfel des Javalambre ist für den Wintersport erschlossen worden. Es gibt eine Skistation mit Restaurant, Schneekanonen, Sesselliftanlagen und einen riesigen Parkplatz. Im Sommer wirken die Wintersportanlagen etwas deplaziert in der schönen Natur.




 

Skistation am Gipfel des Javalambre

 

Die Sesselliftanlagen auf einer grünen Wiese, nahe am Gipfel des Javalambre, wirken im Sommer etwas komisch.




 

Sessellift zum Gipfel des Javalambre

Übernachtung in der Natur

Wir haben bei unseren Fahrten zum Javalambre in unserem zum Schlafwagen umgebauten Auto übernachtet und es dann genossen, am nächsten Morgen in der menschenleeren Natur zu frühstücken, um dann die letzten Kilometer bis zum Gipfel zu fahren. Für Leute, die individualistisch veranlagt sind und sich gern abseits der großen Tourismusströhme bewegen, eine empfehlenswerte Tour.




 

Niedrige Juniperusgewächse in den höheren Lagen

"Las Agujas" Die Nadeln




 

© Copyright Günter Jürgens




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